Linear Accelerator LINAC | New On-Board-Imaging-System (OBI) Thechnology for tumor treatment

Institut für Radiotherapie Zürich
Witellikerstrasse 40
CH-8032 Zürich
T + 41 (0) 44 387 25 50
F + 41 (0) 44 387 25 51
radiotherapie.hirslanden(at)hirslanden.ch
www.hirslanden.ch

 

WAS WIRD ANGEBOTEN?

Sämtliche Arten der perkutanen (von aussen mit dem Linearbeschleuniger angewandten) Strahlentherapie, von palliativer Notfallbestrahlung mit hohen Einzeldosen bis zu hochpräziser, kleinvolumiger, hyperfraktionierter (d. h. mehrmals täglich erfolgender) Bestrahlung: – IMRT (Intensity modulated radiotherapy) für kurative Bestrahlungen – IGRT (Image guided radiotherapy) für kurative Bestrahlungen Kombinierte Radio-Chemotherapien, innerhalb der onkologischen Zentren an der Klinik Hirslanden und der Hirslanden Klinik Im Park oder in Zusammenarbeit mit zuweisenden Medizinischen Onkologen. Interdisziplinäre Besprechungen (Tumorboards) zur Indikationsstellung und Therapieplanung mit allen an einer Tumorbehandlung beteiligten Spezialisten.

 

ÜBER DAS INSTITUT FÜR RADIOTHERAPIE ZÜRICH

Betrieben wird dieses Institut seit Januar 2007 in Analogie zu dem seit 2004 bestehenden Institut an der Hirslanden Klinik Aarau. Die hochwertige technische Ausstattung beider Institute erlaubt die Minimierung von Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Strahlentherapie. In einer architektonisch einzigartigen Umgebung werden zukunftweisende Planungs- und Therapieformen wie virtuelle Simulation und intensitätsmodulierte Strahlentherapie angewandt. Techniken, welche heutzutage selbst in Universitätsspitälern noch nicht routinemässig zum Einsatz kommen.

 

UNSER TEAM

RADIOTHERAPIE Die besten Einrichtungen sind wertlos ohne gut geschultes und motiviertes Personal. Es ist uns gelungen, erfahrene Mitarbeiter zu finden, die stolz darauf sind, eine spektakuläre Infrastruktur auf qualitativ höchstem Niveau einzusetzen. Für die Mitarbeitenden steht aber ungeachtet all dieser Technologien das Wohl der Patienten im Mittelpunkt, und ihr oberstes Ziel ist, diese während der schweren, teilweise über Wochen dauernden Therapiezeit einfühlsam zu begleiten. Unter der Leitung des Institutes durch Dr. med. Günther Gruber, Dr. med. Christian von Briel – beide sind Spezialärzte FMH für Radio-Onkologie – und Dr. phil. nat. Peter Cossmann, Medizin physiker ETH, arbeitet ein motiviertes Team, bestehend aus MTRAs (medizinisch-technische Radiologie-Assistenten / -Assistentinnen), die für den Betrieb des Linearbeschleunigers und des Planungs-CTs verantwortlich sind, aus Onkologie-Pflegefachfrauen, welche die onkologiespezifische

pflegerische Betreuung sicherstellen, sowie aus Sekretärinnen, denen eine zentrale Rolle bei der Organisation und Planung innerhalb des Institutes zukommt. Das Angebot des Institutes für Radiotherapie Zürich steht Patienten aller Versicherungsklassen offen. Die Zuweisung erfolgt in der Regel durch den behandelnden Arzt. In dringenden Fällen kann aber auch direkt das Notfall-Zentrum der Klinik Hirslanden kontaktiert werden. Bezüglich der Geräte-Infrastruktur ist unsere Radiotherapie eine der fortschrittlichsten in ganz Europa. Zur Verfügung steht unter anderem ein Linearbeschleuniger, der mit allen Technologien für modernste Strahlentherapie ausgerüstet ist.

 

DAS SPEZIELLE AMBIENTE FÜR UNSERE PATIENTEN

Neben der Geräteausstattung zeichnet sich das Institut für Radiotherapie Zürich durch sein besonderes Ambiente aus. Patienten sollen sich während der belastenden, meist mehrwöchigen Therapiephase möglichst wohl fühlen können. Viel Wert wurde deshalb auf eine neuzeitliche, helle Architektur gelegt, die eine warme Atmosphäre schafft. Am zentral gelegenen Empfang werden die Patienten von den Mitarbeiterinnen des Sekretariats empfangen. Unmittelbar davor befindet sich der Warteraum, eines der Schmuckstücke des Institutes. Möblierung und Beleuchtung sollen an ein Wohnzimmer erinnern, in dem man sich beim Zeitungslesen oder Betrachten der vielen schönen Fische im grossen Meer Wasser-Aquarium entspannen kann. Die Therapie- und die Vorbereitungsräume sind rings um den Wartebereich angeordnet. Auch hier findet man eine freundliche, ein Gefühl von Wärme vermittelnde Innenarchitektur. Die Patienten sollen sich nicht mit Hilfe vieler verwirrender Schilder an Decken und Wänden, sondern intuitiv durch Licht- und Schatteneffekte an den Wänden zurechtfinden. In den Behandlungsräumen ist wiederum viel Wert auf Helligkeit und Freundlichkeit gelegt worden. Durch Veränderung der Lichtfarbe können im Linac-Raum auf Wunsch besondere Lichteffekte erzeugt werden. Selbstverständlich kann in diesen Räumen Musik gehört werden. Musik- anlagen mit CDs und diversen Radioprogrammen stehen zur Verfügung.

 

TECHNOLOGIEN DES INSTITUTES FÜR RADIOTHERAPIE ZÜRICH

Mit dem installierten Linear Accelerator LINAC kann die so genannte «Intensity modulated radiotherapy» durchgeführt werden, eine Behandlungs­technik, die es nicht nur erlaubt, die einzelnen Bestrahlungsfelder dem Tumorvolumen anzupassen, sondern auch den Durchfluss der Photonen während der Bestrahlung zu modulieren und damit den eigentlichen Tumor unter besserer Scho­nung des angrenzenden gesunden Gewebes noch genauer zu bestrahlen.

Als eines der ersten Institute der Schweiz setzen wir ein On-Board-Imaging-System (OBI) ein. Damit lässt sich die genaue Lagerung des Patienten vor und während der Therapie überprüfen und das Tumorver­halten unter Bestrahlung kontrollieren. Dieses System bedeutet für die Strahlenthe­rapie qualitativ noch einmal einen grossen Schritt vorwärts. Genauere Einstellungen werden möglich, der Tumor kann mit noch höheren Dosen bestrahlt und das darum liegende gesunde Gewebe noch besser geschont werden. Es ist damit zu rechnen, dass so die lokale Heilungswahrscheinlichkeit weiter verbessert werden kann. Zusätzlich sollten aber auch weniger Nebenwirkungen auftreten.

Für dieses OBI-System, das übrigens zu grossen Teilen von der Firma VARIAN in Baden entwickelt wird, ist ein Forschungs- und Entwicklungsvertrag mit der Herstellerfirma abgeschlossen worden, um sicherzustellen, dass in den nächsten Jahren immer die neuesten, fortschrittlichsten Installationen eingesetzt werden können.

Das OBI wurde in Aarau europaweit als zweites System eingesetzt. Seit gut zwei Jahren ist es dort in Betrieb, inzwischen ist es aus der klinischen Routine nicht mehr wegzudenken. Das Institut in Aarau zählt mittlerweile weltweit zu den erfahrensten Häusern, was den Einsatz dieser Technolo­gie angeht. Dank der Vernetzung mit Zürich wird man hier vollumfänglich von diesen Erfahrungen profitieren können.

Für die Vorbereitung und Planung der Bestrahlung wird ein ganz neuer, speziell für die Radiotherapie entwickelter Computertomograph der Firma General Electric eingesetzt. Dieser 16-Zeilen-Scanner ermöglicht die Aufnahme von 4-dimensionalen CT-Scans und zeichnet sich neben modernster Technologie vor allem durch einen beson­ders grossen Tunneldurchmesser von 80 cm aus (gegenüber den herkömmlichen 65 cm), womit auch komplizierte Lagerungen ermöglicht werden.

Die Radiotherapie wird mit einer elektro­nischen Ablage der Krankengeschichte vernetzt sein, in der nicht nur alle Patientendaten (selbstverständlich gemäss Datenschutzrichtlinien), sondern auch die gesamte Ressourcenplanung (Personal und Geräte) eingebunden sind.

Dies erlaubt neben einem vollständig papier- und filmlosen Betrieb auch eine vereinfachte Planung der oft logistisch komplizierten modernen Kombination von Bestrahlung und zeitgleicher Chemotherapie. Ebenso ermöglicht die sofortige Auswertung von Therapieergebnissen eine unmittelbare Kontrolle der Behandlungsqualität.

Linear Accelerator LINAC

01. January 2007

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